Wirklich schön…

Letztens habe ich einen Beitrag auf einer social-media-Plattform gelesen, der mich berührt hat. Denn gerade in dieser oftmals so oberflächlichen Fake-Welt, in der man nur mit Filter sein Gesicht zeigt, nur die strahlenden und glücklichen Momente postet und die Wahrheit oft ziemlich im Verborgenen liegt, so dass man – sollte man auf die wirklich dumme Idee kommen, sich mit den dargestellten Personen auch nur ansatzweise zu vergleichen – stets mit einem echt schalen Gefühl auf sein eigenes Ich schaut.

Ich gebe Euch den Inhalt hier mal wieder:

Was Menschen wirklich schön macht…

Schön werden Menschen, wenn ihre Augen anfangen zu leuchten, weil sie etwas lieben.

Schön werden Menschen, wenn sie freundlich bleiben, obwohl das Leben sie nicht immer freundlich behandelt hat.

Schön werden Menschen, wenn sie sich trauen, sie selbst zu sein – mit ihren Macken, ihren Narben und ihren verrückten Träumen.

Schön werden Menschen, wenn sie jemandem das Gefühl geben: „Du musst nichts beweisen. Du darfst einfach du sein.“

Schön werden Menschen durch ihre Wärme. Durch ihre Güte. Durch ihren Mut, weich zu bleiben in einer manchmal harten Welt.

Die allerschönsten Menschen erkennt man oft nicht auf den ersten Blick. Man erkennt sie daran, dass man sich nach einer Begegnung mit ihnen ein kleines bisschen mehr auf das Leben freut.

Ein Mensch wird nicht schön, weil er aussieht wie ein Bilderbuch. Ein Mensch wird schön, wenn andere in seiner Nähe vergessen, was ihnen fehlt und sich plötzlich daran erinnern, was alles in ihnen steckt.

Schön sind Menschen, die noch staunen können. Die einen Marienkäfer nicht einfach übersehen. Die den Mond ansehen, als hätten sie ihn gerade erst entdeckt. Die sich über frisches Brot freuen, über den Geruch von Regen oder über eine Nachricht von einem Lieblingsmenschen. Denn wer staunen kann, trägt Licht in sich.

Schön sind Menschen, die ihre Tränen nicht verstecken. Die nicht so tun, als wären sie aus Stein. Menschen, die Fühlen können, sind wie Fenster. Durch sie sieht man das Leben.

Schön sind Menschen, die andere größer machen. Nicht indem sie sich selbst kleiner machen. Sondern indem sie sagen: „Erzähl mir von deinem Traum. Ich glaube an dich. Probier es einfach!“ Sie hinterlassen Mutspuren.

Die meisten Menschen suchen Schönheit im Spiegel. Dabei wohnt sie viel öfter in den Dingen, die der Spiegel gar nicht zeigen kann.

Weißt Du, woran man wirklich schöne Menschen erkennt? Wenn sie gehen, bleibt etwas zurück. Nicht ihr Parfum. Nicht ihr Schatten. Sondern Wärme… als hätte ihr Herz unterwegs ein paar Sonnenblumen verloren.

Vielleicht sind die schönsten Menschen gar nicht die, die am meisten bewundert werden. Vielleicht sind es die, bei denen man plötzlich wieder an das Gute glaubt. Die einen daran erinnern, dass die Welt trotz allem voller Wunder ist. Und dass man selbst eins davon sein könnte.

von onemoment4you

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebste Uta, wie wahr und sehr berührend! Menschlich, herzlich und zugewandt, aber auch ungeschönt verletzlich auf andere zuzugehen, erst das lässt Menschen strahlend schön sein und leuchten. Ich freue mich sehr, dass Du mit Wärme und Hoffnung diese Zeilen mit uns teilst. Das macht unsere oft aus den Fugen geratene Welt sofort heller und lebenswerter. Dankeschön!!
    Herrlich auch das Sonnenblumenfeld in all seiner Pracht und schlichten leuchtenden Schönheit als Sinnbild. Ja, lasst uns mutig unmaskiert und ohne Filter miteinander umgehen, das ist leichter als gedacht und macht auch unser Leben schön! :-))))))

  2. Moiñ ☕
    ja, die allerschönsten Menschen behält man meist lange, vllt lebenslang an seiner Seite.
    Es bleibt ein immerwährender Prozess, bei jeder Begegnung, den anderen auch zu suchen, zu erkennen, ohne zu bewerten, oder auch ungefragt zu kommentieren.
    Ein sehr schöner Beitrag !
    # danke dafür, liebe uta.
    …..🌻🌻🌻was für ein Bild, vllt mein neues Profilbild 🤔

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