Utas Leben in Kurven – Nummer 5

Nachdem ich dann also ein Pflaster auf die aufgeschrammte Seele geklebt und in alter Mama-Manier ein paarmal drauf gepustet hatte, habe ich zunächst die Feiertage (Weihnachten und Silvester) verbracht – und hab mir das auch durch die Absagen-Klatsche nicht weiter groß verderben lassen. Ich hab mir gesagt: Irgendwas passiert da für Dich, Uta… Du findest schon einen Platz!

Denn die Zweifel an dem Thema Selbständigkeit blieben hartnäckig wie kleine kläffende Hunde am Hosenbein meiner Gedankenwelt.

Zu diesem Zeitpunkt wollte es das Schicksal (denn Zufälle gibt es ja nicht!), dass ich mit meinem Freund im Auto an einem Krankenhaus in Hamburg vorbeigefahren bin. Mein Blick fiel auf die Fassade und ich hab spontan gesagt: „Das könnte ich doch nebenbei noch machen – wieder als Krankenpflege-Helferin arbeiten. So nebenbei, neben der Selbständigkeit, damit ich genug Geld verdiene…!

Ich muss da eben zwischen-erzählen, dass ich während meines Studiums genau das gemacht habe: vier Jahre lang war ich als Aushilfe im Krankenhaus beschäftigt, auf der geriatrischen Abteilung. Und ich habe das geliebt! War viel mehr auf der Station als an der Uni – beruflich kam dann aber das Radio und so habe ich die weißen Klamotten wieder aussortiert.

Zurück ins Auto kurz nach Silvester: mein Freund schaut mich an und spricht diese schicksalhafte Fragen aus: „Warum machst Du es nicht richtig? Warum machst Du in dem Bereich nicht ne Ausbildung?“

Ich kann es nicht anders beschreiben: diese beiden Sätze fielen wie Tau auf meinen Zweifel-Angst-Zögern-Rasen! Und ich konnte nur eins denken: „Ja!“

In mir war plötzlich Frieden – ich wurde erst ganz ruhig – und dann ganz doll aktiv: hab mich hingesetzt und meinen Lebenslauf aktualisiert, eine tolle Bewerbung gebastelt und mich in den Krankenhäusern der Umgebung für einen Ausbildungsplatz zur Kranken- und Gesundheitspflegerin (früher Krankenschwester) beworben.

Die Resonanz war total klasse, ich war bei mehreren Vorstellungsgesprächen und habe mich letztendlich für die Asklepios Klinik in Harburg entschieden. Dort war die Klasse ab dem 01. April zwar eigentlich schon voll, aber man hat mich noch reingestopft.

Das Tolle ist:

  • Ich kann dort die Ausbildung in Teilzeit machen, mir die Dienste aussuchen, habe weniger Stunden und dadurch genug Zeit für meine Kinder
  • Ich habe dadurch auch noch genügend Zeit, um mich nebenberuflich selbständig zu machen und weiterhin zum Beispiel beim Ankerherzverlag zu moderieren
  • Ich habe etwas gefunden, was mir entspricht, was mich zur Ruhe kommen lässt und wo wirklich mein Herz dran hängt

Ich bin bestimmt nicht naiv zu glauben, dass das ein Spaziergang wird: das ist ein sehr anstrengender Beruf, heute noch viel mehr als früher. Aber ich möchte mich der Herausforderung stellen, bin gespannt, wie gut ich noch lernen kann und wie ich das körperlich und seelisch so alles packe: mein Schwachpunkt Halswirbelsäule habe ich dabei natürlich im Blick und passe auf mich auf!

Es fühlt sich einfach nur richtig an – und das ist ein goldenes, gutes und warmes Gefühl. Ich strahle, wenn ich davon erzähle und ich freu mich einfach drauf. Es war schon immer so: wenn ich ein Krankenhaus betreten habe, ging mir das Herz auf und ich wusste: Hier bin ich irgendwie richtig.

Jetzt kann ich beide Leidenschaften miteinander kombinieren – und höre auf mit dem Kampf, den ich beim letzten Mal schon beschrieben habe. Ich höre auf, mich selber dauernd ins Rampenlicht schubsen zu wollen. Ich bin mittlerweile zu einigen Erkenntnissen gekommen, was meine großen Pläne in der Öffentlichkeit anging: ich liebe es, wenn man mir ein Mikro in die Hand gibt oder eine Kamera ins Gesicht hält – ja, ich bin eine kleine „Rampensau“ und ich bin auch echt gut darin. Aber: ich glaube, dass mir ein Job in diesem Bereich langfristig nicht gut tun würde. Es ist ein harter Bereich, in dem man viel Ellenbogen braucht – und mein aller-härtester Gegner wäre ganz klar ich selbst. Ich bin des Kämpfens so müde – und möchte einfach Stabilität, ein bisschen mehr Ruhe in meinem Leben.

Das klingt vielleicht langweilig – aber Ihr kennt mich wahrscheinlich schon besser: bei mir wird es das nie…!!! 🙂

Morgen könnt Ihr alle mal an mich denken, denn da ist mein erster Arbeitstag: ich habe gefragt und darf die Wartezeit auf die Ausbildung mit einer 6-wöchigen Vollzeitstelle in der Pneumologie überbrücken. Ich werde berichten, wie sich Hilfsschwester Uta so geschlagen hat… 🙂

Manchmal muss man sich eben ein paar Mal um sich selber drehen, bis man den richtigen Weg gefunden hat…

64 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ohhhh wow wunderbar perfekt ich freu mich für Dich das klingt seeehr guuut gratuliere Uta!!!!!

  2. Glückwunsch!!!!!!!!!!!!!
    Ich drücke dir ganz fest die Daumen.
    Wenn du einen Dr.Stefan Schwarz in der Pneumologie triffst,dann kannst du ihn mal ganz lieb von mir grüßen. 🙂
    Ganz liebe Grüße und einen guten Start für morgen 🙂

  3. Ich wusste doch, dass es etwas mit Blumen zu tun hat – mit MENSCHEN-BLUMEN eben ! 🙂 Rein in den Frühling, liebe Uta!

  4. Liebe Uta,
    herzlichen Glückwunsch 🌷🌸🌹🍀🌻🌼 zu deiner Wahl.
    Wenn du ein gutes Gefühl in dir hast und dir die Stelle quasi im Vorbeifahren vor das Auto gefallen ist, dann ja dann kann es nur GUT sein.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Dagmar
    vom Niederrhein

    • Vielen Dank, liebe Dagmar! Ja, genau so war es: ich konnte gar nicht anders – das Schicksal hat mir die ganze Geschichte quasi an den Kopf geschmissen… 🙂

  5. Herzlichen Glückwunsch, liebe Uta!

    Ich freue mich total für Dich, dass Du dieses „goldene, gute und warme Gefühl“ (wunderbar beschrieben!) spürst und es bald losgeht mit Deiner Ausbildung. Ganz viel Spaß & Freude dabei!!

    Viele liebe Grüße
    Peti

  6. Liebe Uta,
    herzlichen Glückwunsch zur „Klarsicht“…so muss es sein !!!
    Ich hab mich auch mit 45 noch einer Prüfung ganz anderer Art gestellt, die so mit meinem eigentlichen Beruf gar nichts gemein hatte….es ist nicht immer einfach, es sind so manche Tränen geflossen und das Hirn ist halt auch keine 20 mehr, ABER ES GEHT !!!
    Alles Liebe aus dem heute sonnigen Süden
    Petra

    • Liebe Petra,
      ja, ich hoffe einfach mal, dass mein Hirn nicht komplett eingerostet ist… früher konnte ich sehr gut auswendig lernen – mal sehen, ob das so etwas ist wie Rollschuh fahren und man es nie verlernt! 🙂
      Vielen Dank!

  7. 😍 wie schön 😊,
    Ich freue mich sehr für dich.
    Ich habe eine liebe Bekannte, die ist mit Leib und Seele „Krankenschwester“, sie ist auch eine von den „Berufenen“ und sie lebt darin sowas von auf 😊.
    Ich wünsche dir für deinen Start morgen ganz viel Glück und viel Freude 😘

    Liebe Grüße
    Bärbel

  8. Na dann mal viel Glück
    Mal so eben Schwester werden und nebenbei noch 2 Kinder und sich neben der Ausbildung noch selbstständig machen.
    Sorry ,ich weiß, wovon ich rede, ein bisschen mehr Ruhe, wie Sie schreiben ,wird die Ausbildung nicht in ihr Leben bringen.

    • Liebe Monika,
      ich meinte auch nicht Ruhe im Außen – sondern Ruhe im Inneren. Und da ich mich gut kenne, weiß ich, dass die Selbständigkeit alleine ein totales inneres Chaos geworden wäre.
      Und ich werde gut auf mich aufpassen!

  9. Liebe Uta,
    da wünsche ich Dir alles Gute zum Neu-Anfang und bitte lass Dich nicht ausnutzen und denk an Dich und Deine Gesundheit!
    Liebe sonnige Grüßle,
    Inge W.

  10. Liebe Uta, da kann ich nur den Hut heben vor dir. Möchte dir auch nicht deine Illussionen nehmen…. das arbeiten als Krankenschwester hat sich in den letzten 20 Jahren drastisch verändert…. ich weiß wovon ich spreche, arbeite selbst in dem Beruf.
    Ich wünsche dir viel Glück und Freude
    Wie man die Ausbildung auch noch in Teilzeit macht ist mir ein Rätsel. Und alle 14 Tage am Wochenende arbeiten…. Feiertage…. das wird auch für deine Familie eine ganz schöne Umstellung.
    Aber, so wie ich Uta kenne vom lesen wird sie sich das alles sehr gut überlegt haben.
    Alles Gute

    • Ja, sicher habe ich mir das gut überlegt – und auch mit meiner Familie besprochen! In der Teilzeit-Ausbildung werde ich nur ein Wochenende pro Monat arbeiten müssen – deswegen dauert die Ausbildung ja auch ein halbes Jahr länger.
      Vielen Dank!

  11. Liebe Uta,

    ‚geh‘ wohin Dein Herz Dich trägt‘ – wie schön, dass Du Dein Herz hören kannst!
    Meine liebe Freundin beginnt auch in diesem Jahr eine Ausbildung in diesem Bereich & ist mit dieser Entscheidung total glücklich… Und das ist es doch genau: das zu tun, wobei man Erfüllung findet! Ich wünsche Dir einen tollen Start & drück‘ Dich ❤

  12. Liebe Uta. Es hört sich ja gut an was du schreibst. Vor allem, wenn du dich immer ‚zu Hause ‚ gefühlt hast, wenn du ein Krankenhaus bereits, denke ich du bist am richtigen Platz. Und deine Kinder werden mit Sicherheit nicht zu kurz kommen, zumal sie ja auch immer größer werden und sie auch ganz andere Möglichkeiten jetzt haben als auf juist. Wir wünschen dir alles Gute für den Neustart.

    • Ihr Lieben – ja, der Aspekt der Kinder war mir natürlich extrem wichtig – und durch die Teilzeit ist es mir echt möglich, alles irgendwie unter einen Hut zu bringen und weiterhin gut für meine Kids da zu sein!
      Vielen Dank!!!! 🙂

  13. Tja … Das Leben ist ein Hase. Es schlägt Haken 🙂
    Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung!
    Alles, was man von Herzen macht, macht man gut. Da habe ich gar keine Bedenken bei Dir. Du wirst das wuppen!
    Ich drück Dir morgen sämtliche Däumchen.

  14. Schwester Uta! Ich freue mich, dass Du ein neues, sicher spannendes Lebensweg-Stück gehen wirst! Folge Deinem Bauchgefühl ! Mit Deinem Lächeln, Humor und der Einstellung wie Du sie beschrieben hast, wirst Du vielen Patienten eine liebevolle Begleiterin sein! Dicken Drücker und alles Liebe und Kraft für die neue Aufgabe, Deine Elli

    • Ja, Schwester Uta… klingt witzig, oder???? 🙂
      Vielen Dank für die tollen Worte – gehen runter wie Öl in der Sonne – denn ich bin schon echt sehr aufgeregt!!!!

  15. Liebe Uta,

    das ist ja mal eine überraschende Wende. Wow.
    Herzlichen Glückwunsch und bestes Gelingen in diesem für die Gemeinschaft so wichtigen Beruf.

    Aus deinem heutigen Blog-Eintrag liest man förmlich die Vorfreude aus deinen Worten heraus, kann das Strahlen in deinem Gesicht erahnen, wie beim Gedanken an die ersten Gehversuche ab morgen ein Lächeln über´s Gesicht huscht. Deine Zufriedenheit, dieses Glücksgefühl wirken so greifbar. Einfach nur klasse.

    Aber eines kommt auch bei den vielen tollen Gastbeiträgen eindeutig zu kurz. Noch keiner hat deinen Freund erwähnt, dessen Gedankenblitz erst dieser Geschichte und ihrer Entwicklung das Laufen beigebracht hat. Das hat er mal richtig gut gemacht. Chapeau !!!

    Ich wünsche Dir, dass deine Wahl für diesen neuen Weg sich als großes Glück, nein, als das große Glück entpuppt und dir weit mehr Zufriedenheit und innere Balance bringt als jedes Mikro, jede Kamera es je hätte im Stande sein können.

    Beste Grüße und Wünsche
    Frank

    • Das stimmt – mein freund hat da einen entscheidenden Beitrag geleistet und es ist super, dass er mich anscheinend schon gut genug kennt, um mir so einen Vorschlag zu machen!
      Vielen, vielen Dank für die super tollen Wünsche, lieber Frank! Es ist absolut Gold wert, so großartige Menschen hier zu haben!!!!

  16. Liebe Uta,

    ich habe Deinen Juistblog von Anfang an abonniert gehabt und auf diese Weise Deinen Werdegang über die Jahre ein bißchen mitverfolgt, inklusive Aufs und Abs und dem Auszug aus Juist. Nun besuche ich ab und an mal auch Deinen neuen Blog. So wie heute, nach langem wieder.
    Und darf ich Dir was sagen? Für mich siehst Du jetzt so richtig echt aus, ganz bei Dir, unverstellt. Ich hoffe, Du bist mir nicht böse, dass ich das so frech direkt sage, und fragst Dich auch nicht, „was meint sie denn bitteschön, wie ich vorher aussah?“
    Vielleicht liegt es an den vielen, vielen Kurven zuletzt in Deinem Leben, dass es so aussieht, als seist Du viel mehr bei Dir angekommen als früher. Ich finde, es steht Dir bestens.

    Toitoitoi für Deine Ausbildung! Und bleib bei Dir.
    (Vielleicht eher ein Kommentar für Dich persönlich als für’s breite Publikum? Das überlass ich Dir!)

    • Liebe Gabi,
      wie schön, dass Du da bist! Freut mich sehr!!! Und ich finde Deinen Kommentar absolut klasse – denn Du darfst das auf jeden Fall sagen: es ist doch ein super Feedback auf meine Entwicklung, die mir ja auch sehr wichtig war! Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich über deine Aussage und sie zeigt mir noch einmal mehr, dass ich auf dem absolut richtigen Weg bin!
      Ich danke Dir sehr!

  17. Was für ein mutiger Schritt. Mit 2 Kindern erst nach Hamburg ziehen und dann eine neue Ausbildung anfangen. Bestimmung hin oder her, den Mut muss man erstmal haben. Hut ab.

  18. Liebe Uta,
    auch ich wuensche Dir alles Gute fuer Deinen Neustart.
    Ich freue mich fuer Dich das das geklappt hat. Und ich bin mir auch ganz sicher : Du schaffst das bestimmt.

    Liebe Gruesse
    Irmtraut

  19. Liebe Uta,
    Ich kenne dich zwar nicht persönlich, habe aber das Gefühl, dass das passt. Ich glaube, mit deiner Art kannst du den Menschen ganz viel geben, das mindestens genauso wichtig ist wie die medizinische Betreuung.
    Darüber hinaus herzlichen Glückwunsch zu deinem Mut, mit Ü40 nochmal eine Ausbildung zu beginnen. Ich denke mir auch oft genug „ich möchte nochmal was ganz anderes machen“, traue mich aber nicht (mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wie „das andere“ genau aussehen könnte).
    Du wuppst das schon! Toi toi toi!
    Esther

    • Vielen Dank, liebe Esther!!! Setz Dich doch einfach mal hin und überlege, was Du immer schon mal machen wolltest – was aber bisher nicht ging, oder wieder verworfen wurde oder oder oder… Vielleicht kommt Dir was in den Sinn – oder vielleicht findet diese Idee auch Dich!
      Es ist auf jeden Fall NIE zu spät, um etwas zu ändern und noch mal ganz neu anzufangen!

  20. Liebe Uta,
    das klingt so gut und so richtig.
    Ich wünsche dir viel Erfolg, wertvolle Begegnungen mit wundervollen Menschen und dass du nun genau das tun kannst, was deinem Herzen und deiner Seele guttut.
    Die neuen Kollegen und Kolleginnen und besonders die Patienten werden sich glücklich schätzen, dass du in ihr Leben hüpfst.
    Liebe Grüße aus der alten Heimat, zu Start den Wunsch:
    „Take a deep breath“
    Heidrun

    • Vielen Dank, liebe Heidrun!!! Ja, den tiefen Atemzug, den mache ich heute schon andauernd… bin schon echt aufgeregt, was da auf mich zukommen wird!
      Ganz tolle Wünsche, die Du mir da mit auf den Weg gibst! Liebste Grüße!!!!

  21. WUNDERBAR!!!!! Dich als Krankenschwester haben dürfen, da wird man ja schon gesund, wenn man (frau natürlich auch 😉 ) dich mit deinem Strahlen und deiner positiven Ausstrahlung ins Zimmer hüpfen sieht! Und hüpfen wirst du, da bin ich ganz sicher!
    Ein toller Beruf, den hat auch meine jüngste Tochter gewählt und arbeitet schon mehr als 3 Jahre in dem Beruf.
    Ich freu mich für dich!
    Herzlichst Annegret

    • Vielen Dank, liebe Annegret – ach, solch viele tolle Worte: das macht echt Laune und Mut! Voll schön, dass Du mich so siehst und so an mich glaubst!

  22. Moin Uta,

    Na das sind ja mal Nachrichten … hab’s übrigens nicht von Deinem Blog, sondern meiner Mutter erfahren mit den Worten „Schon gelesen, die Uta wird jetzt Krankenschwester?“ Und da ich ja den ganzen Hintergrund nicht kannte (Schande auf mein Haupt, ich war mind. 4 Wochen nicht auf Deinem Blog) dachte ich mir nur „Ist die bekloppt?“ Sorry, aber genau das waren meine Gedanken! Denn ich hab die Ausbildung selbst vor 14 Jahren gemacht und ich hab den Job wirklich gern gemacht … So gern, dass ich meinen Mann vor einigen Jahren auch noch dazu überredet hab, Krankenpfleger zu werden! Aber es ist hart! Die Bedingungen sind nicht wirklich gut, grad die Personaldichte! Und genau daher hab ich meine Meinung bzgl. meiner eigenen Gedanken ganz schnell revidiert! Es ist toll, dass es Menschen wie Dich gibt, die sich trotz widriger Bedingungen ganz bewusst für diesen Job entscheiden. Ich bin mit Anfng 20 total blauäugig in die Ausbildung gegangen und wusste eigentlich gar nicht wirklich, was mich erwartet. Du hast schon Erfahrungen sammeln können und bist Dir darüber im Klaren, was Dich erwartet! Pass aber bitte bitte gut auf Deinen Rücken auf, da Du ja eh schon vorbelastet bist. Denn Du wirst ihn brauchen. Ich wünsche Dir eine tolle Ausbildung. Bin ja mal gespannt, was Du so berichtest.

    Liebe Grüße Anne-Kathrin

    Ps: ich muss zugeben, ich hab den Job vor ein paar Jahren geschmissen und hab mich anders orientiert … aber ich denke immer noch sehr gern an die Zeit auf Station zurück!

    • Liebe Anne-Kathrin,
      musste gerade laut auflachen, als ich Deinen Gedanken „Ist die bekloppt?“ gelesen habe… Die Antwort ist auf jeden Fall: Ja!!! bin ich… 😀
      Und ich weiß, dass ich mir da nicht gerade den leichtesten Beruf ausgesucht habe… Aber ich werde das schon schaffen…
      Vielen Dank für Deinen lieben Kommentar!

  23. Liebe Uta!
    Ich freue mich so für dich!!!
    Jetzt hast du ein Ziel, etwas, auf das du dich freust und Menschen, die sich auf dich freuen!

    Übrigens empfinde ich das, was Gabi geschrieben hat, auch schon seit längerem, wenn ich deine Fotos betrachte. Auf mich wirkst du auf den aktuellen Fotos natürlicher, echter.

    Heute ist der erste Tag der Fastenzeit. Ich lese dazu das Buch ‚7 Wochen achtsam unterwegs‘. Hier der heutige Text:

    Anfangen
    heute
    jetzt
    hier
    ich
    mit mir

    mich darin üben
    immer nur
    den nächsten Schritt
    zu machen

    heute
    ein Schritt
    nicht gleich der ganze Weg

    nur
    den ersten Schritt

    Lieben Gruß,
    einen guten Start in der Pneumologie,
    Christiane

    • Liebe Christiane,
      es freut mich total, dass meine innere Veränderung anscheinend auch nach außen sichtbar geworden ist und ich quasi das ausstrahle, was passiert ist!
      In meinem Gesicht konnte man schon immer lesen wie in einem Buch – ist doch super, wenn Ihr nun auch das seht, was mit meiner Seele geschehen ist.
      Vielen, lieben Dank auch für das tolle Gedicht! Das passt ja mal super!

  24. Jetzt war ich so gespannt darauf, zu lesen, was es bei Dir Neues gibt, und habe es gestern dann doch verpasst. Das sind ja Neuigkeiten!
    So, wie Du Dein Bauchgefühl beschreibst, ist es bestimmt zur jetzigen Zeit das Richtige!
    Ich wünsche Dir alles Gute für den ersten Arbeitstag und den neuen Weg!

  25. Liebe Uta,

    was für eine gute Idee! Hüpf!

    Ich freu mich für dich und wünsche dir ganz viel Freude bei deiner neuen Aufgabe 🙂

    Antje

  26. Liebe Uta!
    Ich kann mich den ganzen Vorrednern nur anschließen,es freut mich sehr das Du deinen weg gefunden hast.Bei mir wird es noch was dauern.Ich hab heute morgen an dich gedacht und Dir ganz doll die daumen gedrückt.Bin schon sehr gespannt,was du uns berichten wirst. 😉

    Liebe Grüße Katja

      • Zum einen weil ich meinen Weg noch nicht gefunden habe und zum anderen weil vor mir noch einige Altlasten liegen,leider auch noch eine Angststörung. Ich hab mal wieder ganz vorne gestanden und das ganze Programm genommen…..halbe Sachen mach ich nicht.
        Vielleicht schreib ich Dir mal einfach eine Email,oft ändert sich der Blick aud die Dinge wenn man sich mit einem Fremden darüber unterhält.

        • Liebe Katja,
          ja schreib mir gerne! Denn oftmals löst sich auch schon etwas, wenn man genau das tut: sich hinsetzen und Sätze darüber formulieren, was eigentlich bei einem los ist!

  27. Genial – liebe Uta –

    ich kann Deine Entscheidung sehr gut nachvollziehen, ich wollte diesen Beruf immer leben. – Als ich noch jung war, haben mir meine Eltern die Entscheidung abgenommen, da sie angenommen hatten, daß dieser Beruf für mich nicht geeignet wäre und hätten sicher nie geglaubt, daß ich jahrelang meine, im hohen Alter schwerstpflegebedürftige Mutter, alleine betreut habe. – Mein Berufsleben war aber auch sehr aufregend – in völlig anderen, aber sehr abwechslungsreichen Branchen, teilweise sogar im medizinischen Bereich.

    Ich wünsche Dir die Erfüllung in Deinem Ausbildungs- und Arbeitsleben und, daß Du ein zufriedenes Familienleben hast. – Geht es der Psyche gut – kann der Mensch Bäume ausreißen – und…Dein Freund hatte eine gute Idee – Uta ist wieder glücklich!

    Beste Grüße von Martha

    • Vielen Dank, liebe Martha! Schade, dass Deine Eltern Dich von Deinem Herzenswunsch abgehalten haben – aber gut, dass Du in einem anderen Bereich dennoch das Beste draus gemacht hast!
      Ja, die Uta ist wieder glücklich… und hüpft wieder!!! 🙂

  28. Liebe Uta,
    ich gratuliere dir zu Deinem innenren Weg! Du machst gerade viele Schritte mit Siebenmeilenstiefel. Du klingst geerdet. Natürlich geschieht das nie ohne Schmerz.

    Im Bezug auf das Lernen kann ich Dich beruhigen. Da kommt frau rein. Habe mit 48 noch einen neuen Anschluss gemacht. Raten kann ich Dir, eine Lerngruppe zu suchen/gründen, wo ihr so viel als Möglich im Fachchinesisch quatscht. Das wurde uns auch so geraten und es hat geholfen.
    UND Eselsbrücken! Mein halbes Examen als Ergotherapeutin bestand aus Eselsbrücken! Dieses Examen ist nun schon fast 20 Jahre her, die Eselsbrücken kann ich immer noch 😱
    Z.B. „ohne Onkel Otto tanzen tausend Anatomen für viele gute Venen am Himalaya“.
    (Das sind die Anfangsbuchstaben der Hirnnerven) 😂😀

    Ich wünsche Dir für Deinen Neubeginn von Herzen ALLES GUTE!

    • Vielen Dank, liebe Anna! Ja, ich denke auch, dass ich das mit dem Lernen schon irgendwie hinbekommen werde, weil das Interesse eben da ist!
      Ganz liebe Grüße

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