Schon des Öfteren habe ich hier in diesem Blog ja schon über das schöne Thema Krafttier geschrieben – und ja, es wirkt vielleicht immer mal ziemlich esoterisch, abgedreht und irgendwie seltsam. Aber Ihr kennt mich ja – und alle drei Begriffe passen ja irgendwie auch ganz gut zu mir… 🙂
Ein Krafttier – um es noch mal zu wiederholen – ist eine Art Geistwesen in der Gestalt eines Tieres, welches u.a. im Schamanismus oder auch in vielen Naturreligionen als spiritueller Begleiter gilt: also zu verstehen als Seelengefährte, als Ratgeber auf dem Weg des Lebens und als Beschützer. Es kann einem also Fragen beantworten, den Verstand beruhigen oder helfen, wieder auf das eigene Bauchgefühl zu hören. und jedes Tier steht dabei für bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten, die einem innere Stärke schenken können.
Es gibt dabei verschiedene Wege, um sein eigenes Krafttier zu finden:
- Meditation & Traumreisen: Wenn man sich die Ruhe und Zeit dafür nimmt, kann man beispielsweise in Gedanken darum bitten, dass sich das Krafttier zeigt. Dabei achtet man darauf, welches Tier sich als erstes in der Vorstellung zeigt.
- Wiederkehrende Tiere: Es scheint Tiere zu geben, die die Nähe von einem suchen und die einem ständig begegnen, in der Natur, im Fernsehen oder in Büchern. Triffst du ein bestimmtesTier immer wieder, ist das oft ein Zeichen.
- Kindheitserinnerungen: Manchmal liegt das Krafttier bereits in der Kindheit „vergraben“ – vielleicht hatte man ein Tier, das einen bereits seit vielen, vielen Jahren fasziniert und begleitet. Oft ist unser Krafttier schon unser Leben lang an unserer Seite.
- Geburtsdatum & Astrologie: Manche Traditionen (wie die Astrologie der indigenen Bevölkerung) bestimmen ein Tier nach dem Geburtstag oder Sternzeichen (davon habe ich aber wenig Ahnung…)
Ich persönlich habe mein Krafttier auf jeden Fall im zweiten Punkt gefunden, denn irgendwann ist mir eben aufgefallen, dass ich andauernd Libellen sehe, um mich herum sehe oder auch gerne mal auf mir drauf… ja diese wunderschönen Insekten nehmen tatsächlich gerne mal auf mir Platz.
Gestern war es wieder soweit – ich habe die Sonnenstunden des Tages genutzt, um auf der Gartenliege mein Buch zu Ende zu lesen und hatte bestimmt eine Stunde lang liebreizenden Besuch:

Die Schönheit ist immer mal wieder kurz aufgeflogen, kehrte aber immer wieder auf meine sonnenwarme Haut zurück, schien sich hier pudelwohl zu fühlen, ließ ihre Flügel in der Sonne glitzern und schien mich mit ihren Augen im nach allen Seiten drehbaren Kopf irgendwie wohlwollend zu betrachten – letzteres geschah gegenseitig, denn mein Buch war irgendwann vergessen… das war so ein schönes Gefühl, dass diese Libelle mal wieder den „Beweis“ (natürlich nicht wissenschaftlich fundiert, aber wer braucht das denn?!?) angetreten hat, dass es Krafttiere gibt und anscheinend so viel Vertrauen zu mir hatte.
Und kleiner Fun fact: mein Mann behauptet, sein Krafttier wäre die Schmeißfliege… und was soll ich sagen?!? Das gibt es tatsächlich! 😀
Sehr lustig, Dein Mann zeigt viel Humor, liebe Uta! Wer mag schon ein Tierchen, dass sich gerne auf einer Hundehinterlassenschaft und danach auf der eigenen leckeren Wurst- oder Käsestulle niederlässt?
Ich fühle mich vom Kindesalter an schon immer sehr zu Pferden und Hunden hingezogen. Sie sind empfindsam, loyal und zugewandt, auch wenn ich sie (im rein esoterischen Sinn) nicht als meine Krafttiere sehe, so schenken sie mir innere Stärke. Sie können ihre Menschen „lesen“ und auf sie intensiv reagieren, das erzeugt im besten Fall inspirierende Harmonie und Kraft! :-))))
Ein Mann ohne Humor wäre auch nicht der meinige, liebe Gabi… 🙂
Dein Hingezogen-Sein zu Pferden und Hunden kann ich sehr teilen – das sind tatsächlich ganz tolle Tiere, von denen man ganz viel geschenkt bekommt