Heute möchte ich Euch mal wieder ein Lied vorstellen, welches ich im Moment quasi in Dauerschleife höre, weil ich es so wunderbar, unglaublich schön und zugleich so tiefgehend tröstend finde.
Es stammt von dem von mir ohnehin sehr gemochten und geschätzten Künstler Danger Dan und trägt den Titel „Dass es hier so schön ist“. Der Sänger verarbeitet damit seine vor einiger Zeit diagnostizierte Augenkrankheit Retinitis pigmentosa, die die Netzhaut betrifft und zu einer schrittweisen Erblindung führen kann.
Das Lied führt einem mit so schönen Worten vor Augen, dass es zwar echt schlimme Schicksale gibt und man letztendlich natürlich diese Welt auch mal verlassen muss – dass es davor aber trotz allem so viel Tolles darauf gibt! Ganz in meinem Sinne, lieber Danger Dan!!!!! 🙂

„Dass es hier so schön ist“
Ich seh‘ noch alles vor mir
Hör‘, wie der Arzt mir sagte
„Von dieser Krankheit wird man blind“
Das war das letzte Mal für
Die nächsten zwei, drei Jahre
Ohne Ruhelosigkeit und der Suche nach Adrenalin
Ich hab‘ nichts ausgelassen
Hab‘ alles mitgenommen
Ich bin die ganze Zeit gerannt
Ich war noch nie so mutig
Nie so verbeult und blutig
Und die Ironie daran
Dass es hier so schön ist
Hätt ich vielleicht sonst nie gesеh’n
Dass es hier so schön ist
Hätt ich viellеicht sonst nie geseh’n
Ich will nicht drüber reden
Versuch‘, es zu verdrängen
Doch denke jeden Tag daran
Denn wenn die Schatten wachsen
Der Horizont rot glüht
Ist für mich immer etwas mehr als nur ein Sonnenuntergang
Ich will nicht, dass ich Angst hab‘
Aber mich dran erinnern
Irgendwann holt auch mich die Nacht
Sie ist brutal und unfair
Aber zugleich der Schimmer
Der jeden Augenblick so kostbar macht