Die Löwenmama

In den vielen super lieben Kommentaren, Postings und Nachrichten, die mich als Uta und als Mutter in der letzten Woche erreicht haben, konnte ich mehrmals den Begriff „Löwenmama“ lesen.

Zuerst war mein Kopf mit anderen Dingen einfach zu vollgestopft – aber als meine Freundin Katharina, die ich noch aus alten Radiozeiten kenne und liebe, mir auch diesen Ausdruck verlieh, hab ich doch mal aufgehorcht und mich gefragt, was das eigentlich genau ist und meint. Ich habe Katharina auch mit dieser Frage gelockt und sie hatte eine sehr schöne Definition:

„Eine Löwin verteidigt ihre Kinder im Notfall auch mit ihrem eigenen Leben und setzt sich gegen den Vater ( Rudelführer ) durch, wenn er den Kleinen schaden will. Sie ist aber auch gelassen im Umgang mit den Kleinen, wenn sie merkt, dass andere Löwinnen ihren Kindern gut tut.
Sie hat eine gute Balance zwischen verteidigen und loslassen gefunden. Und so können aus den Kleinen die Könige des Tierreiches werden
Das finde ich schon sehr schön und passend – und kann mich mit dem Begriff für mich durchaus anfreunden.
Ich denke, es ist ein schmaler Grad – aber der einzig gute Weg: trotz Mutterschaft noch ganz man selber zu bleiben, auf sich selber genau zu gucken und zu achten, einen gesunden Egoismus auszubilden – aber dennoch (und besonders natürlich, wenn es darauf ankommt – und das passiert im ganz Kleinen und im ganz Großen) immer für seine Kinder da zu sein.
Man kann das ganz gut mit dem Sicherheitsfilm im Flugzeug vergleichen, in dem es heißt: Im unwahrscheinlichen Fall eines Druckverlustes fallen Sauerstoffmasken von oben – setzen Sie erst sich selber eine auf und helfen Sie dann erst Ihren Mitmenschen.“ Kommt einem zunächst unmenschlich vor – ist aber nur richtig:
Nur wer auf sich selber aufpasst, kann sich auch um andere kümmern! Nur wer sich selber liebt, kann sich auch für andere aufopfern! Nur wer seine eigenen Narben kennt, kämpft für andere!

10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Uta,

    da fällt mir ein Spruch ein: „Liebe Deinen Nächsten, wie DICH SELBST“!
    Wer sich selbst nicht liebt, ist nicht fähig, andere zu lieben.
    In diesem Sinne: Euch allen einen schönen Tag und ein wundervolles Wochenende.
    Hier kommt grade die Sonne raus!

    Liebe Grüße
    Inge W.

  2. Das hast du sehr schön geschrieben, liebe Uta! Die Definition der Löwenmutter stimmt. Ein schönes Wochenende dir und deinen Kindern.

  3. Liebe Uta, welch schöne Unschreibung des Begriffs Löwenmama!
    Ich lese Dir gerne zu und finde deine Art, uns hier teilhaben zu lassen, toll!
    Weiterhin alles Liebe für Dich und deine süße Familie!
    Grüße aus der Perle am Niederrhein😉🙋🏽‍♀️😘

    • Liebe Rascha,
      wie schön, dass Du auch hier bist – was für eine großartige Verbindung zu meiner geliebten Heimat!!! Und tolle Frauen (und Männer) sind mir natürlich immer sowas von herzlich willkommen!!!!!
      Ganz liebe Grüße nach Hüls – auch an den Rest Deiner wunderbaren Familie!

  4. Liebe Uta 😘,

    „Nur wer auf sich selber aufpasst, kann sich auch um andere kümmern! Nur wer sich selber liebt, kann sich auch für andere aufopfern! Nur wer seine eigenen Narben kennt, kämpft für andere!“

    Passe gut auf dich (und natürlich auf deine Lieben) auf. Liebe dich…, so wie du bist und noch ein Stück weit mehr (… damit du dich immer um deine Lieben kümmern kannst) und nimm deine eigenen Narben an (… du wirst sehen, so gewinnst du jeden Kampf 😘.

    Allen ein wunderschönes Wochenende und lasst auch mal die Seele baumeln.

    Liebe Grüße
    Bärbel

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