Leute, es ist mal wieder Zeit, für eine Artikel-Serie! 🙂 Diese wird ein wenig verstreut und unregelmäßig hier auftauchen, also nicht chronologisch, sondern immer mal wieder reingehüpft.
Eines der tollen Aspekte des Campings ist es ja (ich schrieb schon mal darüber…), dass es auf vielen Plätzen so eine Art Bücher-Tausch-Börse gibt. Also eine Ecke im Waschraum oder an der Rezeption, wo man seine gelesenen Bücher hinstellen kann, auf dass ein neuer Leser/eine neue Leserin sich an der Geschichte erfreuen mag – und im Gegenzug darf man sich dann natürlich auch neuen Lesestoff mitnehmen. Das ist so klasse – und ich hab das bereits sehr genutzt. Eines meiner letzten Fundstücke, werde ich allerdings wohl nicht wieder hergeben, denn es darf mir jetzt als kleine Anregung für diese Artikel-Reihe dienen. Es heißt „Das Glück ist gleich um die Ecke“ und bringt auf 333 Seiten kleine und große Lebensfreuden. Ich habe mir überlegt, dass ich in meiner Reihe per „Zufallsgenerator“ (also einfach irgendwo aufblättern und diese Seite ist es dann…) entscheiden lasse, welches Thema ich in dieser Serie „Glück ist“ an dem Tag für Euch „bearbeite“…
Heute ist es ein sehr passender Satz zum momentanen Schauspiel am Himmel geworden:
Glück ist… die Phantasie schweifen zu lassen, um wunderschöne Bilder in den Wolken zu sehen.

Ich denke, dieses „Spiel“ – oder eher diese wunderbar leichte Beschäftigung – kennen wir wohl alle: auf einer Wiese, am Strand oder an einem Seeufer auf dem Rücken liegen, die Wolken an sich vorbeiziehen zu lassen und darin wundersame Wesen, Tiere, Gegenstände oder Personen zu sehen. Dabei dann zu beobachten, wie der Wind die Figuren verändert und schließlich komplett auflöst.
Am besten geeignet, um unsere Phantasie anzuregen, sind dabei im übrigen Cumulus-Wolken (Quellwolken) und Altocumulus-Wolken (Schäfchenwolken). Deren plastische Konturen und die stetige Veränderung beim Ziehen über den Himmel regen nachweislich unser Gehirn dazu an, vertraute Formen zu erkennen. Und es gibt dafür sogar einen eigenen Begriff – denn das Ganze ist ein wissenschaftlich erforschtes, psychologisches Phänomen und nennt sich: Pareidolie… Kann man sich wahrscheinlich ähnlich gut merken, wie man es aussprechen kann! 🙂
Weg vom Schlau-Modus! Und hin zu meiner Anregung, sich mal wieder ordentlich Zeit für ein weiß-blaues Himmels-Phantasie-Spiel zu nehmen! Ich wünsche Euch viele Krokodile, Hasen, Hexen, Katzen, Dinosaurier, Zauberer… und vor allem ganz viel Spaß!
Schöne Anregung, liebe Uta. Ich mag es sehr, meiner Phantasie immer wieder mal freien Lauf zu lassen. Im entspannten Loslassen (auch beim Blick auf segelnde Wolken an hohem blauem Himmel) finde ich meine Inspiration und habe die besten kreativen gestalterischen Ideen, was mich auch glücklich macht.
Bald ist es soweit, dann werde ich auch auf der Sandbank lustige, aber auch dramatische Wolkenformationen genießen. Es ist ein fortwährendes Kommen und Gehen, herrlich zum Relaxen und Tagträumen!
Dir und allen hier eine tolle Frühsommerzeit! :-))))))))))
Oh, das klingt spannend, liebe Gabi – was machst Du denn dann aus Deinen kreativen gestalterischen Ideen?
Ich setze sie in die Tat um, mache mir erst einmal Notizen, wie ich vorgehen könnte, um zum Beispiel inspiriert von einer herz-, einer seesternförmigen, einer mit Fischkonturen oder einer Schäfchenwolke etwas Greifbares, Reeles herzustellen, was nicht flüchtig ist wie Wasserdampf. Aus Modellier- oder Betonmasse sowie Treibholz bzw. verwittertem Holz aus dem Wald lassen sich in der Kombi wunderschöne Stecker für die Gartenbeete, Aufhänger an Zweige (auch als Futterstation) und als phantasievolles Mitbringsel für Lieblingsmenschen herstellen. Perfektion ist nicht so sehr wichtig, sondern die nette Geste!
Gerade in der heutigen digitalen Welt tun mir kreative haptische Auszeiten besonders gut, lassen mich entspannt zufrieden „runterkommen“ und zu mir finden. Ich war schon als Kind eine leidenschaftliche Basteltante und werde es wohl auch immer bleiben. :-)))))
Das klingt toll, liebe Basteltante 🙂 Manchmal find ich es ja richtig schade, dass Ihr hier in den Kommentaren keine Fotos anhängen könnt…
Zum Glück kannst Du uns aber mit Deinen tollen, oft phantasievollen Schnappschüssen, die Deine Beiträge begleiten, viel gedanklich Inspirierendes mitgeben und lässt uns ein wenig MIT DIR weiterhüpfen. Mein herzliches Danke dafür.
Gerne denke ich an all die wunderbaren Dinge, die Deine Mutti mit ihren eigenen Händen und großer künstlerischer Kreativität erschaffen hatte. Es berührt mich sehr, wie liebevoll Du ihr Wirken und Andenken würdigst und uns daran teilhaben lässt.
Dann die alte Gartenbank Deiner Eltern, Dein Mann hatte die verwitterten Paneele wieder sorgsam aufgearbeitet, so dass ihr nun einen wunderschönen weiteren Lieblingsplatz habt.
Könnte ich meinem Kommentar Fotos anhängen, würdest Du eine fröhlich grinsende Gabi sehen, die Sandkastenförmchen mit Öl auspinselt, zäh angerührten Bastelbeton hineinfüllt, glattstreicht, 2-3 Stunden etwas antrocknen lässt, dann auf feste Unterlage stürzt (wie Pudding), ein Loch für Aufhängerband durchsticht und dann 1-2 Tage komplett aushärten lässt, ehe die Beton-Dekostücke nach Belieben mit wasserfester Acrylfarbe verziert werden. Die Sandförmchen können gereinigt immer wieder verwendet werden. :-)))