Weiterhüpfen…

Am Wochenende habe ich mit meinen Kindern das großartige Frühlingswetter mitten im Winter genutzt und bin mit ihnen ans Wasser (Elbe) gefahren – in einem Schaufenster in Hamburg Altona entdeckten wir folgendes Bild, welches ich natürlich sofort fotografieren musste:

Großartig und wie gemacht für meinen Blog, oder? Und außerdem eine wunderbare Weiterführung für mein Thema von letzter Woche:

Denn wenn uns mal wieder ein dunkles Seelen-Tal erwischt hat und wir es durchwandert haben, dann stellt man sich diese Frage: Okay – ich hab es geschafft, ich bin durch – und jetzt?!?

Bei mir ist es aktuell ein ziemlich düsteres Feld, das von außen an mich herankommt und das gleich von mehreren Seiten, so dass es mich quasi umzingelt: mir persönlich geht es ganz gut – aber ich bin sehr besorgt und ziemlich traurig, weil zwei Freundinnen sehr schlimme Schicksalsschläge ertragen müssen und weil es meiner Mutter gesundheitlich derzeit nicht so besonders geht. Da ist an hüpfen momentan nicht so zu denken, da mein Fokus dadurch natürlich stark auf den lieben Menschen liegt und ich mein Tempo der Situation anpasse.

Ich hoffe sehr, dass auch dieses Tal überwunden werden kann, ich mit meiner Kraft und meiner Freundschaft/Liebe so gut helfen kann, wie es nur geht – und dass alle Beteiligten wieder zurück ins Licht finden.

Dann gibt es auf „Und nu?“ nämlich eben nur die Antwort: „Weiterhüpfen!“

17 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Uta, weiter hüpfen muss man, auch wenn einem gerade nicht so der Kopf danach ist. Manchmal hilft es. Ich habe es mitgemacht, als es meiner Mutter vor 3 jahren nicht gut ging. Mir hat zu der Zeit oft die Arbeit geholfen, nicht so viel dran zu denken.

    Liebe Grüße aus dem sonnigen Bad Salzuflen.

  2. Uta ich drück dich mal ganz feste.
    Und ich hoffe es geht deinen lieben bald besser.

    Ganz liebe Grüße aus dem Süden.

  3. Liebe Uta,
    Ich kann das zu gut verstehen ,zu Zeit mag ich eher weinen als hüpfen und der Tag wird zum Kampf. Ehrlich gesagt kann ich den Tot nicht mehr in meinen Leben haben und ich mag kein Abschied mehr nehmen , aber was soll man machen ,es geht immer weiter und dann hüpft man auch irgendwann wieder

    • Liebe Tanja,
      ist gut, wenn Du weinen kannst! Diese Zeiten, wenn der „Tag zum Kampf“ wird, wie Du so treffend schreibst, sind echt schwer – wenn man morgens beim Aufwachen und bewusst werden der Situation einfach nur weiterschlafen und vergessen möchte.
      Der Tod ist ein so heftiges Thema – hier ja auch immer wieder im Blog… ich denke ja, dass einen die Person, die man geliebt hat, niemals ganz verlässt – dass das Wichtigste bei einem bleibt. Dennoch trauert man – und da fällt das Hüpfen absolut schwer!
      ich wünsche Dir ganz viel Kraft für dieses Tal und schicke Dir einfach mal ne Umarmung!

  4. Ja, es macht sehr traurig und tut weh, liebe und wichtige Menschen leiden zu sehen, ohne wirklich helfen zu können.
    Liebe Uta, ich wünsche Dir Kraft und drück Dich mal ganz feste!

  5. Liebe Uta,
    viel Kraft für dich! Ich kenne solche Zeiten auch zur Genüge, da ist es legitim, auch mal eine Weile zu krabbeln – wenn du dabei das Hüpfen nicht aus den Augen verlierst, ist alles gut!
    Wenn man liebe Menschen begleitet, die in Not sind oder irgendwie leiden, dann ist hüpfen vielleicht auch gerade nicht dran, sonst ist man schnell drüber weg gehüpft, dann darf es ruhig etwas gemächlicher sein.
    Ich drück dich lieb wenn ich darf
    Liebe Grüße Annegret

    • Liebe Annegret,
      ja – manchmal schreibt einem das Leben dann einfach mal vor, dass langsame Schritte, behutsame Bewegungen jetzt angebracht sind!!!!
      Natürlich darfst Du mich drücken – ich freu mich drüber, vielen Dank!

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