Eine kleine positive Dusche – Part 1

Momentan kommt man weltpolitisch ja alles andere als zur Ruhe, weil die Erde sich gefühlsmäßig so schnell dreht, weil wir Menschen uns immer neue Dinge ausdenken, um uns selber ins „Aus“ zu schießen und die Personen, die leider etwas zu sagen haben, scheinbar nur an sich selber denken (wenn man ihnen diese Tätigkeit noch zutrauen kann…).

Die Entwicklungen auf unserem an sich so schönen Planeten sind schon seit längerem wahrlich kein Grund zum Hüpfen und geben einem durchaus gewichtige Gründe, sich zu sorgen, die Menschheit zu hinterfragen und sich die Zukunft in nicht ganz so hellen Farben auszumalen.

Doch auch, wenn sich die Medien wieder mit negativer Berichterstattung überschlagen – es gibt sie, die guten Nachrichten, die wohlwollenden und achtsamen Menschen, die weiterhin für wichtige Werte kämpfen und die Zeichen, die die Hoffnung weiterleben lassen.

Ich habe da eine Seite im Internet entdeckt, die ausschließlich positive Botschaften aus aller Welt verkündet. Das tut so gut und hat mich schon so oft lächeln lassen, dass ich mir gedacht habe, in den kommenden Artikeln einige dieser schönen Geschichten mit Euch zu teilen:

  • In Thailand gibt es eine Organisation, die aus alten Werbetafeln und -bannern wetterfeste Unterkünfte – also kleine Schutzhütten – für herrenlose Straßenhunde baut, damit diese einen sicheren Schlafplatz haben.
  • Zum ersten Mal seit 100 Jahren ist die Zahl der Tiger, die zu den bedrohten Tierarten zählen, weltweit nachweislich gestiegen. Nach Angaben mehrerer Naturschutzverbände gab es 2010 nur noch etwa 3.200 Tiger, während aktuelle Schätzungen von etwa 4.500 bis über 5.500 Tieren in freier Wildbahn ausgehen. Besonders in Indien, Nepal und Bhutan erholen sich die Bestände durch strenge Schutzmaßnahmen.
  • Auch Frankreich hat etwas zum Tierschutz unternommen – unser Nachbarland hat nämlich „Tierpflege“ in den schulischen Lehrplan mit aufgenommen. Die Kinder lernen in diesem Unterrichtsfach Respekt und Mitgefühl gegenüber jedem Lebewesen.
  • Um Erosion und Dürren zu verhindern und das Klima zu schützen, wurden in Äthiopien dank der Initiative „Green Legacy“ seit 2019 30 Milliarden Bäume gepflanzt. Längst nicht alle Setzlinge überleben, doch die vielen fleißigen Helfer setzen sich immer weitere Ziele. Gepflanzt werden überwiegend einheimische Arten, die an die jeweiligen ökologischen Bedingungen angepasst sind. Sie tragen zur Wiederherstellung geschädigter Flächen und zur Förderung der Biodiversität bei.
  • Zehn Jahre lang hörte sich ein älterer Mann jeden Tag immer die gleiche Sprachnachricht an. Es war die Stimme seiner verstorbenen Frau und diese gab ihm Trost, Nähe und das Gefühl, dass sie irgendwie noch bei ihm war. Dann wurde die Nachricht versehentlich gelöscht und der Mann dachte, er hätte seine geliebte Frau ein zweites Mal verloren. Er wandte sich verzweifelt an das Telekommunikationsunternehmen – und wurde ernst genommen. Sage und schreibe elf Ingenieure suchten drei Tage lang in den Systemen nach dieser einen Datei und es gelang ihnen tatsächlich, sie wiederherzustellen. Als der alte Mann erneut die vertraute Stimme hörte, weinte er dicke Tränen.

Sind das nicht einfach tolle kleine Beweise dafür, dass es noch ganz viel Licht gibt auf dieser Erde? Und versprochen – ich werde noch mehr davon anschleppen! 🙂

10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ja, wir dürfen unsere Hoffnung und Zuversicht in diesen schwierigen, beängstigenden Zeiten nicht aufgeben/verlieren und sollten unsere Sinne bewusst und klar mit offenem Herzen auf all das Gute, Ermutigende, Friedvolle und kraftvoll Helle lenken. Es wird uns helfen, mit allem Dunklen, Widerwärtigen und Erschreckenden, das wir nicht ungeschehen machen können, umgehen zu können und unsere seelische Balance weiterhin fürsorglich zu stärken und zu pflegen.
    Es stimmt ja, es gibt ermutigend viel strahlend helles Licht, viele wunderbare Begebenheiten, die uns ein Lächeln zaubern und uns wieder voll Power und Freude nach vorne schauen lassen.

    Ich bin gespannt auf weitere Lichtstrahlen, liebe Uta. :-))))

  2. In unserem lokalen Fernsehen kommt in der täglichen Nachmittagssendung immer die Rubrik „kurz und gut“ mit den positiven Nachrichten des Tages.

    WDR Hier und heute 😍

  3. Liebe Uta, wie heißt die Website mit den guten Nachrichten? Ich war jahrelang großer Fan der Newslichter, aber die sind für meinen Geschmack jetzt sehr esoterisch-astrologisch geworden, so dass ich sehr interessiert wäre an einer anderen Seite. Herzliche Samstagsgrüße in die Runde, Melanie

  4. ….die Geschichte mit dem alten Mann und der verlorenen Sprachnachricht hat bei mir ordentlich Gänsehaut ausgelöst. Ich kenne es aus eigenen Bezügen ( schaffe es aber noch nicht, mir die fröhlichen u lebendigen Nachrichten der gegangenen Freundin aufm AB anzuhören – und mein Mann würde sie auch niemals löschen) und bei Menschen, die mich umgeben.
    Ich stelle mir gerade so richtige Kommunikations – Nerds vor, die in einem Männerpakt, das System nach dieser Nachricht durchforsten – schmunzel.
    Und denen es bei ihrem alltäglichem Tagesgeschäft, doch wichtig ist, diesem Mann zu helfen …..🧡

    • Die Geschichte mit dem alten Mann und seiner Sprachnachricht ist mir auch sehr ans Herz gegangen, liebe Sabine – und ich konnte seinen Schmerz gut nachvollziehen. Sehr gut kann ich aber auch Dein Zögern beim Abhören der Stimme Deiner Freundin verstehen – ich habe einige CDs, in der meine Mutter mit ihren Auftritten bei Mundartabenden drauf zu hören ist – und die kann ich ebenfalls (noch) nicht anhören…

  5. oh, ja – auf Mundart – das wird ins Mark gehen.!
    da hat die Stimme auch noch mal ein ganz intensives Timbre, wenn das ihre Sprache war!
    – ich denke und hoffe, irgendwann wird’s tröstlich sein…..

    • Das war voll und ganz ihre Sprache und sie war dabei ganz in ihrem Element… das kann ich derzeit noch nicht, aber der Gedanke, es zu haben, hilft!

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