Was für ein Phänomen

Da dachte ich immer, dass ich bis mindestens Island oder in den tiefen Norden Skandinaviens, wenn nicht sogar an den Nordpol fahren müsste, um einmal in meinem Leben einen richtig tollen bunten Nachthimmel bewundern zu dürfen – denn eigentlich verordnet man Polarlichter ja eher in diese Gegenden.

Doch in dieser Woche hat man mit ein bisschen Glück und dem richtigen Timing ja auch die Chance gehabt, dieses spektakuläre Phänomen zu sehen.

Möglich gemacht hat dies ein extrem starker Sonnensturm – genauer gesagt ein geomagnetischer Sturm der Stufe G4… Das bedeutet, dass durch eine besonders schnelle Eruption der Sonne kleine geladene Teilchen ins Weltall geschleudert werden, diese treffen dann auf die Erdatmosphäre und kollidieren mit Sauerstoff (dann leuchtet es nämlich grün oder rot – je nach Höhe des Zusammentreffens) und/oder Stickstoff (damit leuchtet es blau/violett)

Okay, Schlauschnacker-Modus ist wieder ausgeschaltet! 🙂 Denn ich musste das natürlich auch noch mal nachlesen und hab mir dieses Halbwissen nicht einfach so aus dem Pulli-Ärmel geschüttelt.

Habt Ihr denn Polarlichter gesehen – und wenn ja, wo?

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Auf Juist hat man Polarlichter jetzt auch bestaunen können, wurde mir berichtet. Habe sie dort auch schon an Sommerabenden mehrfach erlebt. Ich hab‘ dann immer Gänsehaut, fühle mich dann gerne klein und unbedeutend angesichts der übermächtigen Natur. Toll!!! :-))))

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