Neue Neujahrstradition

Passend zum Zustand da draußen bleibt es auch hier im Blog winterlich – je nachdem, wo Ihr wohnt, habt Ihr es ja bestimmt auch gerade allzu weiß, klirrend-kalt und zugefroren-eisig vor Eurer Haustüre. Und wie angekündigt erzähle ich Euch in den kommenden Artikeln noch ein bisschen weiter, was das derzeitige Wetter so mit mir macht und auf welche Ideen es mich so bringt:

Seitdem meine Familie nicht mehr in meiner Heimat Weihnachten feiert – also seitdem meine Eltern nicht mehr unter uns sind und mein Elternhaus verkauft wurde – habe ich ja mit meiner Tochter am Morgen des Heiligabend eine Tradition ins Leben gerufen, indem wir nämlich einen ausgedehnten Waldspaziergang machen und dabei Erdnüsse an die dort lebenden Tiere verteilen.

Nun ist es so, dass wir als Adventskranz jedes Jahr ein von meiner Mutter getöpfertes und in Form einer Stadt geformtes Gefäß nehmen, welches stets mit ganz vielen Wal- und Haselnüssen gefüllt wird:

Da ich ohnehin jedes Mal beim Abschmücken und Verräumen der weihnachtlichen Deko nicht so genau weiß, wohin mit all den Nüssen und weil ohnehin jetzt so viel Schnee draußen lag und man sich schon gefragt hat, ob die Eichhörnchen, Rehe usw. wohl jetzt auch genug zu essen finden, hab ich die oben genannte Tradition kurzerhand erweitert – die Walnüsse hatten wir vorher geknackt, damit die Tiere nicht erst ihre Nussknacker suchen müssen 🙂 – und dann sind wir dick eingemummelt am letzten Wochenende kreuz und quer durch den Wald hinter unserem Haus gestreift und haben eine nussige Spur hinter uns gelassen.

Bleibt mir jetzt aber noch zu sagen: ab heute, spätestens morgen kommt laut Deutschem Wetterdienst ja richtig heftiges Schnee-Wind- und Eistreiben auf uns zu. Bitte passt auf Euch auf, muckelt Euch am besten warm zuhause ein und macht es Euch gemütlich!

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Gute Idee und tolle Weiterverwendung im Winterwald, liebe Uta! Ich habe kernige Haferflocken, Rosinen und bereits geschälte Sonnenblumenkerne mit geschmolzenem Palmfett vermischt. Flomen vom Rind beim Metzger nehme ich lieber nicht mehr, antibiotikabelastet! Fest ausgehärtet streiche ich die Masse im Garten auf knorrige Baumrinden und Astgabeln. Versteckt unter Büschen auch ausgelegt für das Amselpärchen und die scheuen, aber cleveren Ringeltauben. Putzig, wie Blau- und Kohlmeisen, Rotkehlchen und Gimpel emsig und fix auf den Zweigen herumturnen und sich das Bäuchlein mit energiereichem Futter füllen, um die eisigen Tage gesund zu überstehen.
    Alle Walnüsse und ganze Mandeln haben wir längst selbst verputzt, da bleibt nie etwas übrig, weil einfach viel zu lecker!

  2. Gute Idee. Zumal es ja wirklich viel Schnee in Hamburg gibt.
    Ich gebe der Amsel, beim Fressen des gestreuten Vogelfutters, Geleitschutz, da sie sonst den Attacken der Elster ausgeliefert wäre. Das hat sich so ergeben,. Als ich im Garten beschäftigt war, bemerkte, dass die Amsel- in meinem Windschatten, mit mir schnatternd -wenig scheu ihr Futter pickte. Wenn ich dann den Ort verlasse, holt sich die Elster die Reste.

    • Bei diesem Kommentar musste ich sehr grinsen, liebe Sabine – denn ich finde es großartig, dass Du derzeit gerade „Amsel-Bodyguard“ bist! 🙂

      • Das finde ich auch gut, liebe Sabine. Elstern sind sehr dreist, plündern im Sommer die Eier aus den Nestern und machen auch vor frisch geschlüpften Küken nicht halt, genauso wie die gefräßigen Krähen im Garten. Das Amselfutter legen wir nur versteckt unter dichtem Busch am Boden aus, damit sie dort in Ruhe fressen können. Unser Amselpärchen ist vital, er trägt ein tiefschwarzes, glänzendes Federkleid und ist neben Nahrungsaufnahme ständig damit beschäftigt, Konkurrenten aus seinem Revier mit Attacken zu verscheuchen. Was für’n anstrengender Job! :-)))))

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