Eine kleine positive Dusche – Part 2

Und weiter geht´s mit einer kleinen warmen Dusche aus schönen, warmen, guten und hoffnungsvollen kleinen Geschichten, die es auf dieser Welt eben auch noch reell gibt und die man neben den ganzen düsteren Schauplätzen dieser Zeiten leicht übersehen könnte.

Es ist aber wichtig, auch und im Besonderen dort hinzuschauen, wo sich Menschen darum bemühen, die Welt, das Leben und die Gegebenheiten etwas leichter und bunter zu gestalten – und wo sie damit Erfolg haben:

  • Auf den Phi-Phi-Inseln, die zu Thailand gehören, gehört die Maya Bay zu einem besonders schönen Ort. Das wurde lange Jahre für die Touristen genutzt, was darin gipfelte, dass irgendwann bis zu 5000 Besucher in hunderten Booten täglich die kleine Insel aufsuchten, was das dortige Ökosystem sehr stark belastete. 2018 schloss die Regierung die Bucht, damit sich die Korallenriffe und das Meeresleben dort erholen kann. Erst vier Jahre später wurde sie unter strengen Besucherlimits und Umweltregeln wieder zugänglich gemacht und somit bleibt das empfindliche Riffsystem geschützt.
  • Nachdem die polnische Speerwerferin Maria Andrejczyk bei den olympischen Spielen 2020 in Tokio die Silbermedaille gewonnen hatte, erfuhr sie in den Medien von einem Baby, das dringend am Herz operiert werden musste. Sie entscheid sich, ihre Medaille öffentlich zu versteigern und sammelte in kurzer Zeit über 100tausend Euro, mit dem dem 8 Monate alten Jungen das Leben gerettet werden konnte. Die Geschichte geht aber noch weiter… denn der Käufer bezahlte die Operation, gab der Sportlerin aber anschließend ihre Medaille zurück, weil er der Ansicht war, das diese nur ihr für ihre sportliche Leistung zustehen würde.
  • Brasilien hat nach massiven Protestdemonstrationen der indigenen Bevölkerung zehn neue Schutzgebiete anerkannt. Die über 117 Millionen Hektar große Fläche erstreckt sich über sieben Staaten und ist nun vor Abholzung geschützt.
  • In den Niederlanden gibt es 20 Kilometer von Amsterdam entfernt ein ganzes Dorf als alternative Wohnform für Menschen, die an Demenz erkrankt sind. „De Hogeweyk“ wurde 2009 eröffnet und gilt als Pilotprojekt. Die Idee entstand, als ein baufälliges Pflegeheim abgerissen werden musste. Dort entstand ein Ort für bis zu 170 erkrankte Menschen, die nun ein annähernd normales Leben in einer geschützten Umgebung mit eigenem Supermarkt, Theater und Café führen können. Die Bewohner wohnen in kleinen Häuschen und können sich in einer schön gestalteten Infrastruktur frei bewegen, denn die Straßen sind so angeordnet, dass man letztlich wieder am Ausgangspunkt ankommt.

Ist es nicht großartig, was wir Menschen zustande bringen, wenn wir Gutes im Sinn haben?

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Man kann soviel Gutes (auch im kleinen bescheidenen Rahmen) bewegen, wenn man sich bewusst darum bemüht. All das gibt nicht nur uns Hoffnung und Zuversicht, das wichtige zwischenmenschliche Miteinander wird entspannter, freundlicher und sogar herzlicher.

    In mir ist eine tiefe Sehnsucht nach genau diesen Lichtstrahlen. Gehen wir’s an, ohne Berechnung aber mit weit offenem Herzen!

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